15 November 2010 - 20:30

In Israel zeichnet sich eine hauchdünne Mehrheit für einen neuen Baustopp im Westjordanland ab.

Medien des zionistischen Regimes berichteten, Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wolle sein Sicherheitskabinett in dieser Woche über einen entsprechenden Vorschlag abstimmen lassen. Dabei könne er mit einer Stimme Mehrheit rechnen. In Netanjahus Likud-Partei formiert sich jedoch Widerstand gegen ein neues Moratorium.  Die USA haben dem Besatzerregime als Anreiz für ein solches Moratorium ein umfangreiche Hilfspaket in Aussicht gestellt. Die Palästinenser machen die Wiederaufnahme der Gespräche von einem vollständigen Baustopp abhängig.  Sie haben betont, ein neues Moratorium müsse Ostbeitolmoqaddas einschließen, anderenfalls wolle man es nicht akzeptieren. Nicht im US-Plan enthalten sind laut Diplomatenangaben auch jene 3.000 Wohnungen, an deren Fertigstellung bereits unter dem vorangegangenen Baustopp gearbeitet wurde.